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Rennradgruppe Von Rheinbach bis in die Partnerstadt Villeneuve lez Avignon

Rheinbach/Villeneuve lez Avignon -

Eine kerzengerade Landstraße mitten in Frankreich. Kein Auto weit und breit. Links und rechts sonnendurchflutete Mohnfelder und Alleebäume, in der Ferne die sanften Hügel einer Mittelgebirgskette – und mittendrin sieben Radfahrer und eine Fahrerin, die mit hohem Tempo hintereinander ihrem Ziel entgegenstreben.

„Jetzt fehlen nur noch der Hubschrauber, der das live im Fernsehen überträgt, und ein paar applaudierende Zuschauer am Straßenrand“, drückte Wolfgang Klein aus, was auch seine sieben Mitfahrer empfanden. Die acht Sportler und Willi Bollmohr, der Fahrer ihres Begleitfahrzeugs, erlebten eine Woche lang ihre ganz eigene „Tour de France“. Durch die Eifel, über das Saarland und durch Lothringen hindurch führte der Weg durch die ostfranzösische Provinz Bresse, die Regionen Bourgogne-Franche-Comté und Auvergne-Rhône-Alpes Richtung Provence. Malerische Landschaften und hübsche Städte wechselten sich mit verlassenen Landstrichen und verfallenen Dörfern ab.

Mittendrin in Frankreich: Sieben Tage Sonnenschein begleitete die sportliche Gruppe aus der Voreifel.

Mittendrin in Frankreich: Sieben Tage Sonnenschein begleitete die sportliche Gruppe aus der Voreifel. Foto:Willi Bollmohr

Rund 1200 Kilometer auf sieben Tagesetappen

Wolfgang Klein, im Hauptberuf Chirurg, Rainer Soldansky, Inhaber des Rheinbacher Radsportgeschäfts Peloton, und Frank Borstelmann aus Meckenheim hatten im vergangenen Herbst den Plan einer Fernfahrt in Rheinbachs südfranzösische Partnerstadt Villeneuve lez Avignon ausgeheckt und fünf befreundete Radsportler für die Umsetzung dieser Idee gewonnen. Rund 1200 Kilometer sollten auf sieben Tagesetappen überwunden werden, mit einer Überquerung des legendären Mont Ventoux, einem Anstieg der höchsten Kategorie bei der Tour de France als sportlichem Sahnehäubchen (siehe Kasten).

Akribisch hatte Frank Borstelmann die einzelnen Etappen geplant, von der Abfahrtszeit über die Pausen bis hin zu den Ankunftszeiten in den jeweiligen Unterkünften, die Cheforganisator Wolfgang Klein und Rainer Soldansky ausgewählt hatten. Mal kam die Gruppe in einer netten Familienpension unter, mal war ein Hotel, das eigentlich einen Ruhetag hatte, das Nachtquartier, mal ein Ferienhaus (Gite) oder Fremdenzimmer.

Die Radfahrer beider Städte um Alain Gaultier (Mitte), Rainer Soldansky (Mitte rechts) und Wolfgang Klein (Mitte links) verstanden sich prächtig.

Deutsch-französische Freundschaft vertieft

Deutsch-französische Freundschaft vertieft

Die Reisegruppe mit Christian Martin (3.v.r.) bei der Stadtbesichtigung von Villeneuve lez Avignon. Foto: privat

 

Rheinbach. Die Partnerstadt Rheinbachs Villeneuve lez Avignon in der Provence ist seit beinahe 50 Jahren ein attraktives Ziel für Menschen jeden Alters. Viele Freundschaften bestehen seit Jahrzehnten und immer neue entstehen, zuletzt zwischen Ballettschülerinnen der beiden Partnerstädte. Die Jugendlichen wohnten in Familien, nahmen am Ballettunterricht des „Conservatoire de Danse“ unter Leitung von Cathie Cordier-Colin teil. Gastgeber und Schülerinnen freuten sich über viel gemeinsame Zeit, die Teilnahme am Unterricht in der französischen Schule und das Ausflugsprogramm. Sie nahmen nicht gerne Abschied und planen schon ein weiteres Wiedersehen. Auch viele Erwachsene wohnten bei Freunden, erwarteten neue Begegnungen in der Partnerstadt sowie Besuche der schönen Landschaft, darunter auch die Partnerschaftsvorsitzenden der Partnerstädte Rheinbachs Sevenoaks, Joachim Weiß und Deinze, Uwe Janzen mit ihren Ehefrauen Vera und Christa. Es gab Zeit für eigene Aktivitäten und Besuche. Höhepunkte waren der Besuch des schönen provenzalischen Marktes in Villeneuve, der Besuch des Schlosses in Tarascon und der Tag in Marseille mit Stadtführung und Zeit für eigene Entdeckungen. Vom fast 2000 Meter hohen Mont Ventoux aus boten sich tolle Ausblicke in die weite Landschaft. Beim Picknick gratulierten die Teilnehmer mit viel Gesang und Gitarrenmusik zu zwei Geburtstagen. In Orange war Gelegenheit zur Besichtigung der Altstadt mit dem antiken Römertheater. Bürgermeister Jean-Marc Roubaud hob beim Empfang im Villeneuver Rathaus die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft in Europa hervor. Besonders erfreulich sind für beide Städte und ihre Bürger regelmäßig stattfindende Schul- und Ballettaustausche. Er nennt Bürgermeister Stefan Raetz seinen Freund und sagte seine Teilnahme mit einer Delegation zur 50-Jahr-Feier Ende Mai/Anfang Juni 2019 fest zu. Beim Festessen zum Abschluss der Reise dankte die Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung Villeneuve-Rheinbach, Hedwig Schmitt-Wojcik den dortigen Organisatoren, besonders Christian Martin für das abwechslungsreiche Programm und die gute Betreuung. „Wir kommen gerne wieder und freuen uns auf den Besuch unserer französischen Freunde im nächste Jahr zum 50-jährigen Jubiläum“, war die einhellige Meinung.

(Blick aktuell 13.06.2018)

 

 

        

 

 

                                   

 

 

                                        

 

 

(GA 13.04.2016)

 

 

Bonner Rundschau 05.03.2016 (Jahreshauptversammlung)

 

 

 

Blick aktuell 23.01.2016 (Neujahrsempfang)

 

 

 

 

GA, 21.08.2014:

 

 

 

 

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